Samstag, 10. November 2007

lauer Novembermorgen







die zeit steht über feuchten wiesen
ganz still vermischt mit lauer luft
zu einem leicht beschwingten lied
auf flügeln meine seele atmet
das leben wie den süßen duft
der dinge die das aug' nicht sieht
der dinge die mein geist erwartet

die bäume in der weiten ferne
so weit entfernt am horizont
der schon aus einer an'dren welt
in hoffnung meine augen schauen
den aufwind an der wolkenfront
die verbirgt das sternenzelt
die verbirgt das morgengrauen

der morgenwind
er streift mein haar
trägt sorgen fort und nacht
schon weiß ich nicht was gestern war
war ich ein kind?
war ich der wind?
was war es das mich stets bewacht?

der dichte wald
er hält mein herz
wie kostbar edelstein
ummantelt sanft den tiefen schmerz
erlischt er bald?
verwischt er bald?
wann lässt er los mein sein?

ich sinke tief ins grüne wesen
und alles wird still
und alles wird gut

(Mariamne 2007)

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