Donnerstag, 1. November 2007

Waldspaziergang 2

Schon mal einen Kleesalat gegessen? Oder Gunderman oder? oder? oder? Es wachsen so viele gute Dinge im Wald die uns Kraft schenken. Gute Kraft für unseren Geist, für unsere Seele, für unseren Körper.


Dies freundlichen kleinen Herren mit Hut wuchsen dieses Jahr sehr zahlreich überall. Sie erinnern mich immer an kleine liebenswerte Erdgeister die über die Käfer, Spinnen und anderen kleinen Tiere auf dem Waldboden wachen und ihnen den Weg weisen.


Da hat er sich aber ein wunderbares Plätzchen ausgesucht. Das ist so ein Ort an dem ich stundenlang sitzen und einfach nur zuhören kann. Ein Ort vieler weit entfernter Geschichten.


Der Wald ist ein sich stetig erneuernder Organismus der im ständigen Fluss des Lebens seinen Weg geht. Neues entsteht und altes vergeht. Es gibt Fülle jedoch keine Überfüllung, es gibt Geräusche jedoch keinen Krach. Jeder Teil des Waldes hat eine eigene Melodie. Manche Teile singen laut und für die taubsten Ohren hörbar, andere Teile summen leise ihr verträumtes Lied. Eine unendlich klingende Symphonie der Stimmen.

Manchmal wäre ich gern eine Schnecke, manchmal bin ich eine Schnecke. Die Zeit vergeht, doch es scheint sie nicht zu kümmern. Sie ist immer zu Hause, wohin immer sie auch geht. Ihr Leben scheint so still und einfach und doch so wunderbar.

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